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Skitourenset für Einsteiger: Wedze-SET XLD RT 500 von Decathlon im Test [Werbung]

Skitourenset für Einsteiger: Wedze-SET XLD RT 500 von Decathlon für Einsteiger: Wedze-SET XLD RT 500 von Decathlon

Wer ein Skiset für den Einstieg ins Ski- und Pistentouren gehen sucht, wird mit dem Tourenski-Set XLD RT 500 inkl. Tourenbindung und Fellen für nur 399,99€ bei Decathlon fündig. Ein drehfreudiger Pistenski wird hier mit einer Rahmenbindung von Tyrolia und passenden Steigfellen kombiniert. Für die Pistenskitour kann man dann auch für die ersten Versuche auch mit dem Pistenskistiefel starten – oder vielleicht hat man schon einen Freeride- oder Tourenschuh zuhause, der eine Gehfunktion mitbringt. Wir haben das Set letztes Wochenende im freien Gelände und auf der Piste für euch getestet.

Skitourenset für Einsteiger: Wedze-SET XLD RT 500 von Decathlon für Einsteiger: Wedze-SET XLD RT 500 von Decathlon
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Tourenski für Pistentouren und einfache Skitouren

Für den Einsteiger ins Ski- und Pistentourengehen eignet sich ein wendiger Ski mit einer Länge ca. 5-10cm unter Körpergröße. Der Ski soll sich auf der Piste sauber steuern lassen – aber auch bei den ersten Ausflügen ins frei, unversperrte Gelände eine gute Spur hinterlassen. Der Unterschied zum Freeride-Ski sind hier Gewicht und Breite: Ein Freeride-Ski bringt mindestens 10cm Breite unter den Ski um ein Aufschwimmen des Skis im Tiefschnee zu erreichen, dafür hat der Ski aber auch ein entsprechend höheres Gewicht.  Für den Einsteiger empfiehlt sich ein eher leichter Ski, der beim Aufstieg nicht allzu anstrengt. Gerade bei Pistentouren ist eine extreme Taillieren und Breite des Skis nicht notwendig.

Decathlon positioniert den XLD RT 500 als perfekten Ski für Pistentouren: Die Zielgruppe steigt auf der Piste oder einer vom Skigebiet präparierten Ausfstiegsroute auf und nutzt anschließend zumeist die Piste für die Abfahrt. Hier schlägt sich der Ski auch einwandfrei: Der leicht steuerbare und wendige Ski funktioniert auf der Piste. Anfänger werden die Drehfreudigkeit und Wendigkeit lieben, fortgeschrittene Fahrer erleben einen Ski, der auch bei höheren Geschwindigkeiten für das geringe Gewicht noch ruhig läuft. Beim Aufstieg sorgt die Leichtigkeit des Skis für Spass. 

Auch im freien Gelände präsentiert sich der leichte Ski einwandfrei, zwar schwimmt er nicht so weit auf wie seine Freeride-Kollegen, dafür ist er aber auch nicht gemacht. Gerade bei Frühlingshaften Verhältnissen im Firn sollte der Ski aber durchaus seine Strömen ausspielen können.

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Rahmenbindung mit aktivierter Gehfunktion. Der Fixierhebel dient gleichzeitig als einstellbare Steighilfe

Vorteil Rahmenbindung

Gerade am Anfang, wenn man sich noch nicht sicher ist, ob das Skitourengehen zum neuen Hobby werden soll – oder nur vielleicht ein oder zwei einfache Touren die Saison gehen will- ist die Anschaffung einer kompletten Tourenausrüstung oftmals nicht im Budget. Mit einer Rahmenbindung hat man die Möglichkeit, den bisherigen Skischuh einfach weiter benutzen. 

Die Rahmenbindung sieht aus wie eine normale Skibindung, hat jedoch eine „Gehfunktion“. Das heißt, über eine Mechanik wird die Bindung hinten vom Ski gelöst und ermöglicht somit eine Gehbewegung mit freier Ferse. Schiebt man den Fuß nach vorn, löst sich die Ferse und ermöglicht somit eine flüssige Bewegung. 

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Mit Rahmenbindung auch kein Problem: Ein Tag im Skigebiet

Die verbaute Ambition-12-Bindung von Tyrolia ist ein zuverlässiges und robustes Modell, bei dem zuverlässig und leicht zwischen Aufstiegs- und Abfahrtsmodus gewechselt werden kann. Mit dem Skistock kann man die Bindung lösen oder die Steighilfen einstellen. 

Die Steighilfen sind für steiles Gelände oder steile Pisten gedacht – und auch wirklich nur hier einzusetzen. Anfänger nutzen die Steighilfe meist zu früh und stöckeln dann wie ein Storch auf Tour. Dies bringt nicht nur Unsicherheit, sondern kann auch zu Verletzungen führen. Unter 25° Steigung sollte man auf den Einsatz grundsätzlich verzichten.

Ein großer Vorteil der Tyrolia Ambition 12 ist die leichte Vorstellbarkeit. Sei es, um einen anderen Skischuh zu testen oder um den Ski zu verleihen. Mit dem Lösen einer Schraube lässt sich die Bindungslänge auf der Platte einstellen. Die Auslösungshärte im Falle eines Sturzes (den Z-Wert) kann man einfach mit einem handelsüblichen Schraubenzieher über Schrauben einstellen. Dies sollte man aber als unerfahrener Einsteiger dem Fachhandel überlassen.

Ein Skistopper sorgt bei Verlust des Skis im Falle eines Sturzes dafür, dass der Ski nicht die Piste hinunterschießt und womoglich einen anderen Skifahrer verletzt. Das Wedze-SET XLD RT 500 bringt diesen Skistoppper schon vormontiert mit.

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Exkurs: Pin-Bindung

Fortgeschrittene Tourengeher schwören auf das Bindungssystem mit Pin, das ursprünglich von Dynafit entwickelt wurde. Hierbei wird der Skischuh mit zwei Metallstiften als Bindung auf dem Ski gehalten. Der Skischuh benötigt hierfür spezielle Metalleinsätze (Inserts), in die die Pins greifen. Diese Inserts haben nur spezielle Tourenstiefel, normale Skischuhe nicht. Hier ist also der Einsatz des regulären Skischuhs nicht möglich. Der Vorteil der Pin-Pindung liegt derweil im Gewicht. Pin-Bindungen gibt es schon mit weniger als 100g Gewicht. Auch das Abrollverhalten wird von vielen Tourengehern als intuitiver beschrieben, da man näher am Ski steht und weniger bewegen muss. Im Handling jedoch sind Rahmenbindungen für den Einsteiger einfacher gehalten und entsprechen beim Ein- und Ausstieg einer klassischen Alpinbindung.

Skitourenset für Einsteiger: Wedze-SET XLD RT 500 von Decathlon
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Die Skitourenfelle 

Die Steigelle sind das eigentliche Geheimnis des Skitourengehens: Die Felle (heute aus Kunstfaser oder teilweise auch aus Kunststoff) gehen bei der Vorwärtsbewegung mit, verhindern jedoch durch Widerstand das Zurückrutschen und ermöglichen somit das Aufsteigen.

Die mitgelieferten und bereits passend zugeschnittenen Felle bestehen aus 70 % Mohair und 30 % Synthetik – ein guter Kompromiss zwischen Gleitverhalten (kräfteschonend beim Aufstieg) und Steigeigenschaften (reduziertes Zurückrutschen beim Aufstieg). Die Steigfelle werden mit einem Metallbügel, der für die meisten Schaufeln (Tip) passt, befestigt sowie mit einem Camlock-System hinten, um das Fell am Skiende (Tail) fixieren zu können. 

Die Felle lassen sich leicht aufziehen und halten sauber. Nach der Tour legt man die Felle zusammen und bringt diese in einem mitgelieferten Säckchen unter. 

Nicht mitgeliefert wird leider ein Abdecknetz für die Felle. Bringt man die Felle auf dieses auf, lassen sich diese beim nächsten Mal Kräftesparend aufbringen. Die 6,99€ sind gut investiertes Geld und verlängern die Lebensdauer des Klebers und somit des Fells.

Preis-Leistung

Das Preis-Leistungsverhältnis des Skis ist spitze. Für 400€ erhält man einen zuverlässigen und vielfältig einsetzbaren Ski für die Piste und für Pisten- und einfache Skitouren. Wer bereits einen Skischuh besitzt, kann nach dem Einstellen der Bindung direkt auf Pistentour starten, da im Set die wichtigsten Bausteine bereits enthalten sind: Ski, Bindung und Felle. Für Touren ins freie Gelände sollte man sich noch mit ein paar weiteren Anschaffungen und Themen außeinandersetzen, dazu im nächsten Punkt…

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Zubehör & Co.: Was braucht man noch auf Skitour?

Tourenskischuh

Hat man keine Skischuhe oder geht man öfter auf Skitour macht ein Tourenskischuh Sinn. Einfach Modelle wie den Atomic Backland Sport gibt es um die 350€. Den Unterschied zwischen einem Alpinskischuh und einem Tourenstiefel machen zwei Dinge aus: 1. die Gehfunktion mit der beim Aufstieg für mehr Bewegungsfreiheit gesorgt wird und 2. die Sohle. Die Sohle entspricht beim Tourenskischuh eher der eines Bergstiefels, da man teilweise auch Zustiege zur eigentlichen Tour mit den Ski auf der Schulter oder am Rucksack hinter sich bringen muss.

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Unterwegs am Hochkönig mit dem WEDZE SKIRUCKSACK SKI-MO 20 LITER

Rucksack

Neben der Brotzeit, einem Getränk und Wechselklamotten braucht man im Skitourenrucksack Platz für die persönliche Sicherheitsausrüstung: Schaufel, Sonde und Erste-Hilfe-Set, vielleicht sogar ein Biwaksack bei Touren ins freie Gelände. Aber auf jeden Fall die Stirnlampe. Rund 20 Liter braucht man für die Tagestour, 30l mit Übernachtung in der Hütte, bei mehrtägigen Durchquerungen gerne auch 40-50l.

Bei Decathlon gibt es für Pistentouren einen sehr guten Rucksack zum kleinen Preis: Der WEDZE SKIRUCKSACK SKI-MO 20 LITER kostet nur 44,99€, sitzt aber sehr gut am Rücken, bietet genügend Platz für die Tages- oder Pistentour, hat sogar ein eigenes, wasserdichtes Fach für die Skifelle oder Steigeisen und gewährt über einen Reißverschluss auch vom Rücken her Zugriff. Sehr praktisch, wenn der Rucksack auf dem Schnee liegt und man den Rücken des Rucksacks nicht nass machen will.

LVS/Pieps, Schaufel, Sonde

Bewegt man sich im Freigen Gelände, sollte man immer dein Lawinenverschüttensuchgerät (kurz LVS oder „Pieps“), eine Schaufel und eine Sonde dabei haben. Einsteiger lernen den Umgang mit der persönlichen Sicherheitsausrüstung in einem Kurs. Viele Skigebiete, DAV-Sektionen und Bergschulen haben einen solchen Skitouren-Einsteigerkurs im Angebot. LVS, Schaufel und Sonde kosten je nach Modell zusammen ab 250€.

Von oftmals sehr kostengünstig angebotenen Modellen wie dem Pieps Freeride, digitalen Modellen mit nur einer Antenne und analogen Modellen sollte man Abstand nehmen, die Geräte entsprechend nicht dem atuellen Stand der Technik. Und im Zweifelsfall geht’s hier ums blanke Überleben. 

Stirnlampe

Falls man beim Aufstieg duch länger braucht als gedacht oder abends auf bei der Nachtskitour – eine Stirnlampe sollte man immer im Rucksack haben. Ein interessantes Modell für Skitouren ist die LUMA BOOST. Eine Kombination aus Mütze und Stirnlampe. Mit einer Reichweite von bis zu 40 Metern ideal auf Skitour.

Brotzeit, Getränk

Ob belegtes Brötchen, Müsliriegel, Gummibärchen, Schokolade oder Apfel – ein bisschen was zu Knabbern gehört mit in den Rucksack. Ein Liter Wasser ebenso, bei längeren Touren entsprechend mehr…

Erste-Hilfe-Set

Für den Notfall gehört auch ein Erste-Hilfe-Set in den Rucksack. Auch Blasenpflaster sollten hier nicht fehlen. Bei der Vor- und Aufwärtsbewegung reibt die Ferse im Schuh

So eine Pistentour ist lecker…
So eine Pistentour ist lecker…

Das sagt der Hersteller:

„Resort Touring“ – was ist das?

Unter “Resort Touring” verstehen wir das Skitourengehen auf Pisten und speziellen Aufstiegsrouten in Skigebieten. Verwende die gekennzeichneten Routen für den Aufstieg und die Skipisten für die Abfahrt. Diese Aktivität dient nicht nur zum Erlernen des Skitourengehens, sie eignet sich auch als schnelle Trainingseinheit für Ausdauersportler. Sie wird von allen Sportlern geschätzt, die auf einer sicheren Piste oder festgelegten Route schnelle Trainingsfortschritte erzielen möchten.

Set

Ski-Set XLD 500 RT mit Ambition-12-Bindung von Tyrolia und Skifellen.
Die Bindung ist auf einer Schiene montiert, mit der man die Bindungslänge einstellen kann. Sie eignet sich somit für verschiedene Sohlenlängen. Die Bindungslatte wird so montiert, dass die Einstellmöglichkeiten allen Bedürfnissen der Skifahrer gerecht werden.

Durch diese Montage kannst du deine Ski ausleihen, die Schuhgröße wechseln, usw… Dies ist ein großer Vorteil für alle, die das Skitourengehen kennenlernen wollen.

Skifelle

Die mit den Ski XLD 500 RT gelieferten Felle sind auf Länge und Breite des Skis zugeschnitten. Sie bestehen aus 70 % Mohair und 30 % Synthetik – der beste Kompromiss zwischen Gleitverhalten (kräfteschonend beim Aufstieg) und Steigeigenschaften (reduziertes Zurückrutschen beim Aufstieg).

Die Steigfelle werden mit einem Metallbügel, der für die meisten Schaufeln (Tip) passt, befestigt sowie mit einem Camlock-System hinten, um das Fell am Skiende (Tail) fixieren zu können.

Taillierung

122/78/111 bei 166 cm, Radius 15,4 m bei 166 cm

Gewicht

  • Ski ohne Bindung = 1.420 g in der Länge 166 cm.
  • Ski mit Adrenalin-12-Bindung von Tyrolia = 2.510 g in der Länge 166 cm

Größe der Bindungen

Einstellbar von 260 bis 340 mm

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Hinweis: Das Skitourenset wurde uns von Decathlon für den Test zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung beeinflusst hat dies nicht.

2 Antworten zu " Skitourenset für Einsteiger: Wedze-SET XLD RT 500 von Decathlon im Test [Werbung] "

  1. […] Dezember ging es dann noch zum Saisonopenining und Produkttest ins Salzburger Land: Erste Skitouren der Saison von Hintermoos auf die Marbachhöhe, Pistentour vom […]