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Ein Blick in unseren Kleiderschrank: Mit 12 Kleidungsstücken durch das Wanderjahr

Für das Wandern durch das ganze Jahr braucht es keinen großen Kleiderschrank, sondern nur die richtig Auswahl an Kleidungsstücken. Hier unsere 12 Kleidungsstücke mit denen ihr das ganze Jahr draussen unterwegs seid, ohne frieren oder nass wie ein Pudel im Regen stehen zu müssen. Sortiert von unten nach oben und von warmen nach kalten Temperaturen…

1. Wandersocken

Das Wichtigste beim Laufen sind die Füße und die wollen als Schutz gegen Blasen gut verpackt werden. Die Socken sollen dabei den Fuß sauber umschließen und deshalb in der richtigen Größe gekauft werden. Wir schwören dabei auf Merino-Socken, die den Fußschweiß aufnehmen und somit Reibung zwischen Fuß und Schuh verhindern. Zudem stinken Merino-Socken erheblich weniger. Zu empfehlen sind die Merinosocken von Veith aus dem Allgäu („Die Bergsocke“), Stance (mit modernen Motiven) oder Falke.

Einen Schritt weiter gehen die doppellagigen Merino-Socken von Wrightsock. Hier ist ein Innensocken mit einem Außensocken kombiniert, Hier erfolgt die Reibung zwischen den Lagen der Socken anstatt zwischen Fuß und Schuh und verhindert somit einfach und effektiv Blasen.

2. Merino-Unterwäsche

Merino-Unterwäsche riecht nicht, kratzt nicht, kühlt, wenn’s warm ist, wärmt, wenn’s kalt ist – von Allem nimmt Merinowolle Feuchtigkeit aufnehmen und schnell abtransportieren und wärmt auch, wenn sie feucht ist. Im Gegensatz zu Baumwolle trocknet Merino schneller und  behält die Passform. Reibung an kritischen Stellen wird somit vermieden.

Zu empfehlen sind die Produkte von Kaipara. Hier werden Merinostoffe höchster Qualität in Deutschland zu passenden Shirts, Shorts und Leggings verarbeitet.

Die Vorteile von Merinowolle (Feuchtigkeitstransport, Geruchsneutralität) und Kunstfaser (hinisichtlich der Haltbarkeit) verbinden die Produkte von SuperNatural

3. Merino-Shirt kurzarm

Ein Merino-Shirt transportiert die Feuchtigkeit schnell ab und isoliert gut gegen Kälte und Hitze. Und: Ein Merinoshirt guter Qualität krazt auch nicht auf der Haut. 

Auch hier empfehlen wir die Produkte von Kaipara und Super.Natural.

4. Merino-Shirt Langarm

Ein Langarm-Shirt hilft nicht nur vor der Kälte, sondern schützt auch vor der Sonne. Merino hat je nach Dichte und Webart einen natürlichen Lichtschutzfaktor von bis zu 50. 

Merino-Shirts mit kurzen und langen Ärmeln gehören zur Basis-Ausstattung beim Wandern, im Beispiel ein Shirt von Super.Natural
Lieblingsteil zwischen Mai und September: Die Salomon Wayfairer LT Shot

5. Wanderhose kurz/Laufhose

Eine kurze Wanderhose bzw. eine Laufhose ist erstens leicht und zweitens atmungsaktiv. Durch das geringe Gewicht findet diese jederzeit Platz im Rucksack.

Unsere Lieblings-Laufhose ist die Salomon Wayfarer LT Short. Sie bietet eine gute Passform und ist durch das leichte Softshell-Material wasser- und schmutzabweisend und trocknet schnell (z.B. beim Kanu fahren). 

6. Wanderhose Lang (Softshell)

Eine lange Wanderhose ist die lange Alternative zur Laufhose. Hier empfiehlt sich ein leichtes, aber wasserabweisendes Softshell-Material. Dieses ist zwar atmungsaktiv, schützt aber trotzdem vor Nässe und Wind. Und wenn die Softshell mal durch ist, trocknet das material auch schnell wieder. Modell unserer Wahl: Die Vaude Strathcona Parts. Eine bequeme Hose für alle Jahreszeiten.

Eine Wanderhose aus Softshell wie die Vaude Strathcona schützt vor Wind und leichtem Regen und trocknet schnell.
Bergans Breheimen Neo Pants
Bergans Breheimen Neo Pants

7. Tourenhose (Hardshell)

Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, Herbst und Winter im Anmarsch sind oder man Steigeisen oder Schneeschuhe an die Füße schnallt, empfiehlt sich eine Tourenhose aus festerem (Hardshell-)Material. Hosen wie die von uns getragene Bergans Breheimen Neo Pants eignen sich hierbei nicht nur als wind- und wasserdichte Hosen beim Wandern in Norwegen, sondern auch für Hoch- undSkitouren in den Alpen. 

Tipp: Tourenhosen mit durchgehendem Reißverschluss eignen sich auch ideal zum schnellen Überziehen als Regenschutz. Eine Verstärkung an den innenseiten der Hosenbeinen schützt beim Gehen mit Steigeisen vor Beschädigung.

8. Weste (Softshell)

Eine Softshell-Weste eignet sich vor Allem für die Übergangszeit um den Wind vom Oberkörper abzuhalten. Das Softshell-Material hält auch leichten NIeselregen aus. Wer es gerne wärmer hätte, findet natürlich auch wärmer isolierte Westen.

Wir nutzen meistens die Salewa Pedroc Hybrid Weste. Diese ist vorne schön mit Polatrec Alpha isoliert, am Rücken bietet Sie weniger Isolation, um Schweiß schnell abtrocknen zu lassen. Und: Sie lässt sich sehr klein verpacken.

9. Midlayer/Fleece-Jacke

Der Klassiker als wärmende Schicht ist die Fleece-Jacke. Ein isolierendes und wärmendes Material, das sich in gemütlicher Passform wie ein Fell an den Träger schmiegt.

Meine persönliche Lieblings-Fleece-Jacke kommt von Mountain Equipment: Die Pivot Hooded Jacke kombiniert die Vorteile von Wolle und Fleece zu einer warmen, atmungsaktiven, robusten und schnell trocknenden Jacke. Und gemütlich zu tragen ist sie auch noch.

10. Wärmende Jacke (Daune/Kunstfaser)

Daunenjacken waren früher wäre Monster und richtig kaltem Wetter vorbehalten. Heute gibt es wärmende Daumenjacken für jede Temperatur zwischen 10 und -40 Grad. Ein gutes Mittelding für den sportlichen Einsatz beim Wandern an kühleren Tagen, Sichern beim Klettern, auf Ski- oder Schneeschuhtour oder einfach an kühleren Abenden im Gebirge ist die Montane Prism Jacket.

Aus leichtem PERTEX QUANTUM und Primaloft Silver Isolierung genäht bietet die Jacke dank wasserabweisender Beschichtung auch bei leichtem Nieselregen noch vollen Schutz. Mit 390g verpackt sich die Jacke erstens leicht in ihrer eigenen Brusttasche und zweitens auch in den Rucksack.

Leicht und warm:
Die Montane Prise Jacket
Leichte Regenjacke: Die Haglöfs L.I.M. Jacket

11. Leichte Regenjacke (Hardshell)

Eine leichte Regenjacke wie die Haglöfs L.I.M. Jacket ist mit 230 Gramm nicht nur sehr leicht, sondern auch sehr gut im Rucksack zu verstauen. Wind- und wasserabweisend ist die Jacke mit 20.000 mm Wassersäule trotzdem.

Für den Einsatz als „Notfallregenjacke“ im Sommer reicht die leichte Konstruktion allemal. Und unser Modell aus dem Jahr 2016 hält immer noch dicht. Kein Grund also, nur wegen der Farbe eine neue Jacke zu kaufen.

12. Feste Regenjacke (Hardshell)

Wer viel in widrigen Verhältnissen wie im Fjell, mit richtig schwerem Rucksack oder im Hochwinter unterwegs ist braucht eine festere Regenjacke (3-Lagige Membran). Hier bieten sich Modelle wie die Arc’teryx Beta SL oder die Bergans Breheimen 3L an. Wichtig ist hierbei, dass ein schwerer Rucksack die Schultern auf Dauer nicht aufreibt und Wasser nicht durch die dünne Membran ins innrere drückt. Deshalb ist hier ein festeres, 3-lagiges Material zu empfehlen.

Persönlich im Einsatz haben wir als feste Hardshell eine „The North Face Apex Flex“ aus dem Jahr 2017. Die Jacke ist aus dreilagigem GORE-TEX® hergestellt und hat eine softe Oberfläche. Statt wie eine Folie wie so manche andere Hardshell fühlt sich die Apex Flex eher an wie eine Softshell-Jacke, ist aber sauber wind- und wasserdicht. Unsere Kinder tragen aktuell als Wetterschutz eine Bergans Sjoa 3L. Eine absolute wasserdichte Jacke für aktive Jugendliche.

Regenjacke für harte Touren: Die Bergans Breheimen 3L Jacke
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