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Unsere 7 Lieblings-Gratwanderungen

Entlang von Graten wandern, hinab sehen über steile Felsabbrüche, den von unten heraufsteigenden Wind spüren. Für uns gibt es wenig schöneres. Hier haben wir für euch unsere Lieblings-Gratwanderungen zusammengestellt, die geniale Aussichten mit spannenden Wegen verbinden.

Hochgrat-Überschreitung

Der Hochgrat ist ein beliebtes Ausflugsziel und dank der Hochgratbahn auch gut erschlossen. Trotzdem macht eine Überschreitung „by fair means“ und ohne Seilbahn viel mehr Spass: Vom Parkplatz an der Hochgratbahn gehen wir die Strasse weiter ins Tal zur Simatgrund-Alpe und steigen dann über die Brunnenau  den „Klettersteig“ (eine Seilversicherte kurze Stelle) hinauf zur Brunnenau-Schwerte. Von hier geht es dem Gratabbruch entlang hinauf auf den Hochgrat und hinunter zur Seilbbahnstation und dem Staufner Haus unterhalb. Auf breiten Wegen geht es nun über die Schilpere-Alpe und die Untere Lauch-Alpe hinunter zurück zur Talstation. Im Winter eine beliebte (und ganz schön schnelle) Rodelbahn.

Verlängerung gefällig: Zwischen Hochgrat und Mittag kann man die komplette Nagelfluhkette erwandern. Hierfür nimmt man zumeist die Hochgratbahn zum ersten Aufstieg und die Mittagmahl zum letzten Abstieg. Zurück zum geparkten Auto geht’s dann mit dem Bus.

Übrigens: Auch im Winter lässt sich der Hochgrat überschreiten, allerdings ist der „Klettersteig“ im Winter nicht zu empfehlen, sondern eine Rückkehr zur Bergstation.

Mehr unter: https://mehr-berge.de/feierabendrunde-auf-den-hochgrat/

Heilbronner Höhenweg

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Von der Rappenseehütte geht es hochalpin zuerst in Richtung Steinscharte unterhalb des Hohen Lichts. Nach einem kurzen Abstecher zum Hohen Licht geht es in Fels, Schutt und Gestein immer wieder auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich dahin.  Durch das „Heilbronner Thörle“ und zum Steinschartenkopf (2615m), folgt gleich noch eine Stahlbrücke. Man folgt dem Weg nun über den Kamm, steigt auf der anderen Seite wieder hinab, wo ein Weg in Richtung „Waltenberger Haus“ auch als Notabstieg dient. 

Weiter teils Stahlseil-gesichert hinauf auf den Bockkarkopf (2608). Von diesem blickt man direkt auf die Mädelegabel und hinunter bis zum Waltenberger Haus. Nach dem Abstieg am Seil zur Bockkarscharte kann man sich nochmals entscheiden: Abstieg zum Waltenberger Haus oder weiter in Richtung zur Mädelegabel und Kemptener Hütte. Der Weg zur Kemptener Hütte quert im Anschluss unterhalb der Mädelegabel den Rest des spaltenlosen Schwarzmilzferners  unterhalb der Mädelegabel.

Die Tour lässt sich beliebig als Tour durch die Allgäuer Hochalpen verlängern, entweder vorab in Richtung Kleinwalsertal oder im Anschluss in Richtung Prinz-Luitpold-Haus und Hochvogel.

Mehr unter: https://mehr-berge.de/heilbronner-hoehenweg-mit-verlaengerung/

Sonnenberggrat in den Ammergauer Alpen

Der Sonnenberggrat liegt sich zwischen Pürschlingshaus und Sonnenberg in den Ammergauer Alpen. Wenige Meter unterhalb des Pürschligshausesgeht geht es vom Tal kommend links den Hang querend hinüber zu den Felsen des Sonnenberggrats. Der Wanderweg geht jedoch nicht über die Felsen, sondern windet sich südlich der Felsen recht abschüssig durch diese hindurch. Teilweise seilversichert geht es über mehrere Hundert Meter am Hang entlang – immer mit genialer Aussicht in die Werdenfelser Berge und ins breite Tal der Linder unter uns. Zwischen Sonnberggrat und Sonnberg geht es über Wurzeln immer wieder an kleinen, abschüssigen Kraxelstellen entlang. Der Sonnberg selbst ist über eine kleine Schrofenkraxelei erreichbar, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Der Abstieg bringt uns zurück in den Bergwald und über Wiesen auf den Königssteig hinüber zum Kofel mit seinem einfachen Klettersteig und schließlich zurück nach Oberarmmergau. 

Wer auf der Suche nach einer längeren Tour ist, kann gut vom Tegelberg in drei bis vier Tagen bis nach Oberammergau wandern. Dabei überschreitet man Krähe und Hochplatte, wandert entlang des Klammspitzgrats zur Großen Klammspitze und geht über Hennenkopf, Laubeneck und Teufelstättkopf bis zum Pürschlingshaus.

Mehr unter: https://mehr-berge.de/in-vier-tagen-durch-die-ammergauer-alpen-wandern-zwischen-neuschwanstein-und-oberammergau/

Heimgarten und Herzogstand

Eine der bekanntesten (und beliebtesten) Grattouren Bayerns liegt zwischen Heimgarten und Herzogstand und hoch über Kochel- und Walchensee. „By fair means“, also ohne Seilbahnnutzung, startet man am Walchensee mit dem Aufstieg. Vom Heimgarten überblickt man die komplette Tour bis hinüber zum Herzogstand mit seinem prägnanten Holzpavillon on Top und hat eine geniale Aussicht in Richtung München und Alpenvorland oder in Richtung Karwendel und Wetterstein bis hin zur Zugspitze. Vom Herzogstand hinunter zu den Herzogstandhäusern und in Serpentinen wieder hinab zum Walchensee.

Mehr unter: https://mehr-berge.de/muenchner-hausberge-heimgarten-und-herzogstand/

Vom Brauneck zur Benediktenwand

Die Tour vom Brauneck über die Achselköpfe hinüber zur steil nach Norden abbrechenden Benediktenwand ist aussichtsreich und erfordert durchaus Trittsicherheit und Schwindelfreiheit – eine der eindrucksvollsten Unternehmungen im Tölzer Land. Noch schöner als 2-Tagestour mit Übernachtung in der Tutzinger Hütte.

Mehr unter: https://mehr-berge.de/von-lenggries-zur-benediktenwand/

Mittenwalder Höhenweg

Der Mittenwalder Höhenweg bzw. Mittenwalder Klettersteig führt ausgesetzt von der Bergstation der Karwendelbahn über Linderspitzen, Sulzleklammspitze, Kirchlspitze zum Brunnsteinanger. Klettersteigset und Steinschlaghelm, sowie absolute Trittsicherheit erforderlich. Dafür wird man mit einer grandiose Aussicht auf Allgäuer Alpen/Tannheimer Berge, Ammergauer, Estergebirge, Bayerische Voralpen, Soiernstock, Karwendelgebirge, Zillertaler Alpen, Brennerberge, Dolomiten/Geislergruppe, Stubaier und Ötztaler Alpen, Arnstock, Mieminger und Wettersteingebirge belohnt. Diverse Tiefblicke inklusive.

Mehr unter: https://mehr-berge.de/mittenwalder-klettersteig/

Brünnstein-Überschreitung

Eine kurze, aber knackige Gratwanderung am Rande zum Klettersteig ist die Brünnstein-Überschreitung: Vom Brünnsteinhaus geht es über den kurzen Dr.-Julis-Mayr-Weg (Klettersteig A/B) nur wenig ausgesetzt hinauf auf den Gipfel zwischen Wendelstein und wildem Kaiser gelegen. Lohnend ist eine Verlängerung der Tour hinüber zum Großen Traithen mit einem weiteren interessanten Grat.

Mehr unter: https://mehr-berge.de/vom-bruennsteinhaus-ueber-den-klettersteig-auf-den-bruennstein/

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