Suchen and bestätigen

Unterwegs mit dem Wohnmobil: Sechs Roadtrips die Berge und Meer verbinden

Wenn die weiten Reisen abgesagt sind und Europa nach den Grenzschließungen langsam wieder zum Leben erwacht, wird es langsam Zeit für die Planung des Sommerurlaubs. Nichts eignet sich dieses Jahr besser zum Urlauben als das Wohnmobil: Autark unterwegs, trotzdem alle Möglichkeiten offen und genügend Abstand zum Nachbarn. Wir haben heute unsere Lieblings-Roadtrips für euch zusammengestellt, die unsere Lieblingsthemen verbinden: Berge & Meer. Allen gemein: Die Touren bieten etwas für die ganze Familie. 

Reisehinweise zur Corona-Lage haben wir euch jeweils beigestellt, diese sind mit Stand 23.06.2020 recherchiert. Bitte informiert euch beim Auswärtigen Amt und den jeweiligen Regionen über die jeweiligen Vorgaben und Möglichkeiten.

Berge & Meer 1:
Von den 4.000ern der französische Westalpen an die Côte d’Azur

Mit unserem ersten Roadtrip verbinden wir die südlichsten 4.000er der französischen Westalpen mit dem frischen Lavendel-Duft der Provence und einer Promenade am Meer an der Côte d’Azur. 

Hinweis: Frankreich war von der Corona-Pandemie stark betroffen. Die Einreise aus den EU-Staaten, aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz und Vatikanstaat ist seit 15. Juni 2020 wieder uneingeschränkt möglich, wenngleich Frankreich – aus nicht pandemiebedingten Gründen – seine EU-Binnengrenzen bis Ende Oktober 2020 weiter kontrolliert.  Insbesondere im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr müssen Reisende über 11 Jahren Gesichtsmasken tragen, außerdem gelten hier, in gastronomischen Einrichtungen, Museen usw. Abstandsregeln. In einigen Städten oder hoch frequentierten Orten kann eine lokal angeordnete Gesichtsmaskenpflicht gelten.

Unseren ersten Zwischenstopp legen wir am Bodensee ein. Zum kurzen Zwischenstopp nutzen wir den Park-Camping in Lindau oder wer’s etwas animierter will am Campingpark Gitzenweiler Hof (5**** mit Pool & Co.). Vom Bodensee machen wir den Sprung über Chur und den San Bernardino zum Lago Maggiore. Entlang des Sees fahren wir bis nach Maccagno. Hier finden sich zwei Campingplätze oder ein kostenloser Stellplatz unterhalb des kleinen Fußballstadions. Hat man den See erkundet geht es erst mal aus den Bergen in die Poebene. Über Turin fahren wir wieder zurück in die Berge.

Am Montgenèvre betreten wir endlich französisches Staatsgebiet. Nach Briancon (Supermarkt & Tanken!) geht es steile Alpensträsschen in das Hochtal nach Ailefroide. Hier erwartet uns inmitten der 4.000er ein wild-romantischer Campingplatz. Ob Gletscherwanderung, Hochtour, Klettersteig gehen, Sportklettern oder Mehrseillängen… hier oben wird man fündig. Sehr zu empfehlen ist die Wanderung zum Refuge du Glacier Blanc.

Hat man die Dauphiné mit ihren Gletschern statt, folgt man der Durance ins Tal bis zum Lac de Serre Poncon. Ein schöner Stausee am Rande der hohen Berge, für uns aber nur ein Zwischenstopp zu Mittag, denn wir wollen weiter. Der Lac de Sainte Croix wartet mit seinem azurblauen Wasser auf uns. In Les Salles-sur-Verdon beziehen wir am Camping Les Pins unser Quartier, um die nächsten Tage die Verdon-Schlucht – den französischen Grand Canyon- zu erkunden. Das kann man wandernd (am besten von La Palud-sur-Verdon) oder mit dem Tret- oder Elektroboot (an der Pont de Galetas).

Dem Duft des Lavendels folgend zieht es uns durch die Provence jetzt weiter in Richtung Mittelmeer. Über Silans-la-Cascade (unbedingt die Wasserfälle besuchen & dort baden) geht es nach Le Lavandou. Für die Wohnmobilisten zu empfehlen ist der einfache Platz „Caravaning Saint Clair“, wer es etwas nobler möchte, findet mit dem Camp du Domaine einen großen 5***** Platz direkt mit Stellplätzen am Meer (Plätze am Meer am besten ein Jahr vorher buchen!!!).

Zu empfehlen ist der Ausflug mit dem Boot hinüber zur Insel Port Cros. Hier erwartet den Wanderer eine kurzweilige Wanderung und wirklich azurblaues Wasser. Taucherbrille nicht vergessen!

Werbung

Für die Rückfahrt nach Deutschland bieten sich mehrere Möglichkeiten: Eine Möglichkeit wäre die Route über Aix-En-Provence, Lyon, Besancon, Mulhouse nach Freiburg. Eine andere die „Route du Napoleon“ über Cannes, Grasse, Sisteron, Gap nach Grenoble. Eine dritte Route führt über Nizza entlang der Ligurischen Küste (evtl. mit Zwischenstopp in Finale Ligure) nach Genua und dann über den Comer See, Lago Maggiore, San Bernardino, Chur und den Bodensee zurück nach Deutschland.

Info:
ab München ca. 2.100km, benötigte Zeit: 2-3 Wochen

Die Italienische Seen-Runde:
Zwischen Gardasee und Lago Maggiore

Wer Bergstrassen und trotzdem das Wasser liebt, ist mit unserer „Italienischen Seenrunde“ gut bedient: Wir starten vom Bodensee über Chur und den San Bernardino kommend am Lago Maggiore und lassen uns für die erste Nacht/die ersten Nächte in Maccagno nieder. Im Gegensatz zur nördlichen Schweizer Hälfte des Sees treffen wir hier auf italienische Gastfreundschaft und Preise.

Hinweis: Die Reisewarnung zu Corona für Italien ist seit dem 15. Juni aufgehoben. In Italien gilt dennoch bis zum 31. Juli 2020 der Notstand, denn das Land war besonders hart von den Auswirkungen der Corona-Krise getroffen. Bitte informiert euch vor der Abreise ob für eure Reiseziele Beschränkungen bestehen! 

Die zweite Etappe führt uns vom Lago Maggiore über den Luganersee zum Comer See. Entlang der Nordküste schlängeln wir uns nach einem Stadtbummel durch kleine Küstenstrassen entlang der Berge. Empfehlenswert ist der Camping La’Vedo in Tremezzina. Je weiter man am Comer See nach Norden kommt, desto größer wird das Angebot an Campingplätzen.

Vom Comer See starten wir einen kleinen Ausflug über die Pässe in die mondäne Schweiz: Über den kurvenreichen Maloja-Pass geht’s ins Engadin, wo uns St. Moritz und der Inn-Ursprung erwartet. Wer keine Schweizer Preise berappen will, nimmt gleich den nächsten aussichtsreichen Pass wieder nach Italien: Unterhalb des Piz Palü, Diavolezza und Morteratsch-Gletscher geht es über den Bernina-Pass nach Tirano. Wer in der Schweiz nächtigen will, kommt z.B. kurz nach Pontresina am Camping Morteratsch vorbei. Allein für die imposante Bahnstrecke des Bernina Express und Wanderungen in die Umgebung würden sich hier ein paar Tage Aufenthalt lohnen.

Von Tirano geht es über Edolo hinunter in Richtung Iseosee, dem Lago d’Iseo. Entlang der Westküste führt eine wunderschöne Strecke entlang des kleinen Bruders des Gardasees hinunter bis nach Iseo. Ein sehr schön gelegener Campingplatz mit Seezugang ist der „Camping del Sole“. Von hier lässt es sich abends wunderbar zum Abendessen oder auf ein Eis nach Iseo schlendern.

Nur wenige Kilometer trennen den Iseosee von seinem großen Bruder. Dem Gardasee. Entweder sucht man sich den Weg über kleine Bergstrassen im Hinterland oder man nimmt die Autobahn hinüber zum bekanntesten der italienischen Seen. Am Lago kann man sich dann aussuchen, ob man lieber die Ost- oder die Westküste hinauf fährt. Camping- und Stellplätze gibt es hier reichlich.

Wer nach dem Gardasee noch nicht genug hat, wählt statt der schnellen Strecke über den Brenner den langen Weg über Meran und das Timmelsjoch ins Ötztal oder über das Vinschgau und den Reschenpass in Richtung Heimat

Info:
ab München ca. 1350km, benötigte Zeit: 1-2 Wochen

Berge und Meer 2:
Korsika rundum

Korsika ist unsere absolute Lieblingsinsel und verknüpft ideal den Familienurlaub mit genialen Wander- und Klettermöglichkeiten. Für unseren Korsika-Rundfahrt starten wir in Savona oder Livorno mit der Fähre. Vor der Fähre bietet sich idealerweise in Zwischenstopp am Lago Maggiore an (bei Anreise über Bodensee – Chur – San Bernardino) oder am Gardasee (bei Anreise über den Brenner) an.

Hinweis: Frankreich war von der Corona-Pandemie stark betroffen. Die Einreise aus den EU-Staaten, aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz und Vatikanstaat ist seit 15. Juni 2020 wieder uneingeschränkt möglich, wenngleich Frankreich – aus nicht pandemiebedingten Gründen – seine EU-Binnengrenzen bis Ende Oktober 2020 weiter kontrolliert.  Insbesondere im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr müssen Reisende über 11 Jahren Gesichtsmasken tragen, außerdem gelten hier, in gastronomischen Einrichtungen, Museen usw. Abstandsregeln. In einigen Städten oder hoch frequentierten Orten kann eine lokal angeordnete Gesichtsmaskenpflicht gelten.

Von Bastia starten wir auf unsere Korsika-Rundreise nach Süden in Richtung „Col de Bavella“. Als Zwischenstopp bietet sich das kleine Örtchen Galéria an. Pflichtlektüre ist natürlich Asterix auf Korsika und der spielt größtenteils hier. Über den Pass „Col de Bavella“ geht es hinauf in die Berge. Geniale Flüsse, Wasserfälle und Badegumpen erwarten uns entlang der Strasse oder auf kleinen Wanderungen in die Bergtäler. Campingplätze findet man in Korsika entlang des Weges in max. 40km Abstand, im Hinterland ist eine Reservierung normalerweise nicht notwendig, an der Küste im von Anfang Juli bis Mitte August eher schon. Allerdings sind Reservierungen für nur wenige Tage Aufenthalt zumeist nicht möglich. Wild campen ist in Korsika übrigens verboten und wird geahndet. 

Weiter geht es auf aussichtsreichen Strassen durch die Berge der korsischen Südalpen in Richtung Ajaccio, etwas unterhalb gibt es bei Porticcio den sehr schönen Strand von Ruppione. Am Camping Le Sud ist man nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt und kann den Sonnenuntergang richtig genießen. Nach einem Abstecher zum „Pointe de la Parata“ mit seinem Genueserturm und dem schönen Ausblick auf die Îles Sanguinaires -den blutroten Inseln- folgen wir der Küstenstrasse an der Ostküste hinauf über Cargèse bis in die Calanques de Piana. Hier erwartet uns nicht nur eine der engsten Straßen Korsikas, sondern auch geniale Felsformationen aus rotem Sandstein, die hier 400 Meter bis zum Meer abfallen und bei Sonnenschein rot glühen. Die Fahrt durch die Calanques macht man am besten früh morgens oder am späten Nachmittag, um den Touristenbussen auszuweichen. Die Calanche und ihr höchster Gipfel, der Capu d’Ortu, lassen sich am besten von Piana aus erwandern, mit etwas mehr Kondition aber auch von Porto aus. 

Porto bietet sich als Zwischenstopp sehr gut an: In der netten „Innenstadt“ findet sich für jeden Geschmack ein Restaurant, vier Campingplätze bieten ausreichend Platz. Der einfache Camping „Municipal“ liegt nur wenige hundert Meter vom Strand und Innenstadt entfernt. Auch eine Bootsfahrt in das Meeresschutzgebiet und Unesco Weltkulturerbe „La Scandola“ und zum kleinen Örtchen „Girolata“ sollte man von Porto aus machen. Vom Boot aus hat man auch nochmal einen ganz besonderen Blick auf die Calanches.

Unsere Rundtour folgt nun weiter der Ostküste über Galéria und das Fangotal (sehr schöne Badegumpen) nach Calvi. Größeren Wohnmobilen ist hier die D81 zu empfehlen, die am Flughafen wieder auf die Nordküste trifft. Mit dem Minicamper oder VW-Bus sollte man wegen der genialen Aussicht die enge Küstenstrasse weiter in Richtung La Revellata fahren. Calvi mit seiner Zitadelle ist einen Abstecher wert. Entlang der Nordküste folgt nun ein schöner Ort und netter Campingplatz dem anderen. Ein sehr schöner Campingplatz liegt am langen Sandstrand „Ostriconi“. Vom Campingplatz läuft man rund 15 Minuten hinunter zum langen Sandstrand. Wer mag, läuft die Küste noch etwas weiter entlang und wird dafür mit kleinen, einsamen Buchten belohnt.

Zum Abschluß der Rundtour bietet sich noch ein Abstecher ins Landesinnere an: Das Asco-Tal bietet neben vielfältigen Wandermöglichkeiten und der Besteigung des Monte Cinto auch diverse Badegumpen (und einen Klettersteigpark). Wer noch Zeit hat, könnte auch noch einen Abstecher in die ehemalige Hauptstadt und Universitätsstadt Corte einplanen. Von hier kann man auch die umliegenden Täler – das Restonica-Tal und das nur zu erwandernde Tavignano-Tal – und ihre Badegumpen erkunden bevor es zurück nach Bastia zur Fähre geht.

Info:
ab München ca. 1350km, benötigte Zeit: 2-3 Wochen.
Mehr Infos in unserem ausführlichen Beitrag „Korsika mit dem Wohnmobil“, auch unsere Tipps zum Gumpenwandern in Korsika gibt’s in einem separaten Artikel, ebenso unsere Lieblingscampingplätze.

Meer & Berge hoch zwei:
Atlantik, Pyrenäen und Mittelmeer

Die französische Atlantik-Küste ist ein Traumziel für Wohnmobilisten: Kilometerlange Sandstrände, kleine Küstenorte, Camping- und Wohnmobil-Stellplätze aller Preis- und Leistungsklassen. In unserer Wohnmobil-Rundreise Verbbinden wir das Beste der Atlantikküste mit einem kurzen Abstecher in die Pyrenäen.

Hinweis: Frankreich war von der Corona-Pandemie stark betroffen. Die Einreise aus den EU-Staaten, aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz und Vatikanstaat ist seit 15. Juni 2020 wieder uneingeschränkt möglich, wenngleich Frankreich – aus nicht pandemiebedingten Gründen – seine EU-Binnengrenzen bis Ende Oktober 2020 weiter kontrolliert.  Insbesondere im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr müssen Reisende über 11 Jahren Gesichtsmasken tragen, außerdem gelten hier, in gastronomischen Einrichtungen, Museen usw. Abstandsregeln. In einigen Städten oder hoch frequentierten Orten kann eine lokal angeordnete Gesichtsmaskenpflicht gelten.

Von Deutschland aus kommend, bietet sich die Loire als Startpunkt für die Reise aus: Schon der französischen Adel wusste die Gegend zu schätzen und ließ sich hier diverse schmucke Schlösser bauen. Über Orléans, Tour, Angers und Nates landet man unterhalb von Saint-Nazaire direkt am Atlantik. Über Les Sables-dÒlonne, La Rochelle und Royan geht es die Küste hinunter. Als Zwischenstops folgenden für uns Montalivet und Carcans Plage bevor wir uns eine der größten Sehenswürdigkeiten der Atlantikküste ansehen: Die Dune du Pilat ist mit bis zu 110 Meter Höhe, 500 Meter breite und etwa 2,7km Länge die größte Wanderdüne Europas. Eine Besteigung ist praktisch Pflichtprogramm. 

Nach einem weiteren Zwischenstopp im Mimizan Plage geht es in Richtung Pyrenäen. Über Lourdes fahren wir direkt in den Pyrenäen-Nationalpark. Als Basis für die Nacht bietet sich der Camping GR10 bei Cauterets an. Von der nahen Pont d’Espagne geht es in einer schönen Wanderung zum Lac de Gaube hinauf. Auch der Vignemale wäre hier ein mögliches interessantes Hochtourenziel.

Auf unserer Rundtour geht es ein Tal weiter: Über Luz-Saint-Saveur erreichen wir Gavarnie. Kurz vor Gavarnie liegt der kleine Campingplatz „Le Pain de Sucre“. Die Hauptattraktion in Gavarnie (auch ein Unesco Welterbe) ist der berühmte Talkessel mit seinem Wasserfall, der mit seinen 423 m Höhe zu den größten Wasserfällen in Europa zählt.

Für den Weiterweg sind wir auf den Spuren der „Tour de France“ unterwegs. Über den Col de Tourmalet mit Blick auf den Pic du Midi geht es weiter in Richtung Toulousse und Carcassonne mit seiner berühmten Festungsanlage. Entlang des Mittelmeers geht es über Montpellier und Lyon Retour in Richtung Deutschland. Wer noch Zeit hat, macht es sich noch ein bisschen am Mittelmeer bequem, besucht noch Avignon oder macht einen Abstecher in die Schluchten der Ardeche.

Info:
ab München ca. 3.40km, benötigte Zeit: 3 Wochen.
Die Tourenbeschreibung zu den Touren im Cirque de Gavarnie und zum Lac de Gaube gibt’s in einem separaten Artikel.

Sardinien umrundet:
Mit dem Wohnmobil auf und um die Insel

Sardinien verbindet ideal den Familien-Sommerurlaub am Meer mit Wander- und Klettermöglichkeiten. Wer die Insel erkunden will, findet ideale Optionen für den Wohnmobilurlaub vor: Günstige Wohmobilstellplätze direkt am Meer, Campingplätze mit Pool und Co. Italienische Küche und Preise.

Hinweis: Seit dem 5. Juni sind die Fährverbindungen vom italienischen Festland wieder aktiv. Die Reisewarnung zu Corona für Italien ist seit dem 15. Juni aufgehoben. Bei der Einreise nach Sardinien ist aktuell eine Online-Registrierung durchzuführen und ein Ausdruck des Formulars beim Boarding der Fähre oder Flugzeugs vorzuzeigen. Das Tragen einer Maske auf der Fähre ist obligatorisch.

Für unsere Sardinien-Rundfahrt starten wir in Livorno mit der Fähre. Vor der Fähre bietet sich idealerweise in Zwischenstopp am Lago Maggiore an (bei Anreise über Bodensee – Chur – San Bernardino) oder am Gardasee (bei Anreise über den Brenner) an. Vom Fährhafen in Olbia oder Golfo Aranci starten wir in Richtung Nordküste. Die teuren Gebiete an der Nordostküste lassen wir schnell hinter und finden zwischen Castelsardo und Porto Torres einen Campingplatz. Von hier bietet sich auch ein Ausflug in den Nationalpark Asinara an.

Über Alghero geht es die Westküste nach Süden hinunter bis nach Portixeddu und seinem schönen Sandstrand. Entlang der Küste gibt es hier schöne Wanderungen und auch einen interessanten Klettersteig auf den „Pan die Zucchero“, den italienischen Zuckerhut. Hier gibt es einige Wohnmobilstellplätze direkt am Meer, z.B. in San Nicolo, Buggeru und an der Cala Domestica. Noch dazu gibt es hier den schönsten Sonnenuntergang der Insel.

Über Iglesias und Cagliari verlassen wir die Westküste und wechseln zur Ostküste. In Villasimius gibt es einen guten Stellplatz im Strandnähe. Bevor es hinauf in die Berge geht, machen wir noch einen Zwischenstopp am Camping La Pineta in Bari Sardo.  Auf unserer Rundreise geht es jetzt von Baunei hinauf auf die Hochebene „Su Golgo“. Hier startet auch der Abstieg hinunter zur imposanten Bucht der „Cala Goloritze“. An der kleinen Bar kann man auch übernachten.  Zurück in Baunei geht es breitere Bergstrassen hinauf nach Urzulei. Hier startet auch die Wanderung zur Gorropu-Schlucht. Auf der Passhöhe kann man ebenfalls auf einem Stellplatz übernachten. Wir fahren derweil weiter nach Orosei zum Camping Sa Prama. Er liegt direkt am Strand und bietet neben einem Restaurant auch einen kleinen Supermarkt.

Zurück geht es mit der Fähre nach Livorno. Auf dem Heimweg bietet sich je nach gewählter Route ein weiterer Zwischenstopp am Lago Maggiore oder am Gardasee an. Wer’s ganz gemütlich angehen will, findet hier einige alternative Routen.

Info:
ab München ca. 3.400km, benötigte Zeit: ca. 3 Wochen.
Weitere Infos unserem Artikel „Mit dem Wohnmobil nach und um Sardinien

Grand Tour of Switzerland

Die Schweiz mit ihren hohen Bergen und tiefen Tälern und Pässen mit Serpentinen ohne Ende ist immer eine Reise wert. Die große Grand Tour of Switzerland führt in 1.600km einmal ringst um die Schweiz zu den 44 wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Sie führt durch alle 13 touristischen Regionen, durch die vier Sprachräume, über fünf Alpenpässe, zu elf Unesco-Welterbestätten, zwei Biosphärereservaten, und sie streift 22 Seen. Eigentlich für Auto und Motorrad konzipiert, ist man hier mit dem Minicamper oder maximal Ducato-Größe gut aufgehoben. Wer die ganze Strecke ausführlich genießen will, braucht 4-6 Wochen, aber natürlich kann man sich auch seine Traumschleife zusammenstellen, die Route an mancher Stelle abkürzen oder auch mit einigen Tagen Aufenthalt unterhalb des Matterhorn, am Eiger Mönch und Jungfrau oder an einem der Seen verlängern.

Hinweis: Die Schweiz ist von COVID-19 weniger stark betroffen. Die Grenzen, sowie touristische Anlegen sind im Großen und Ganzen wieder für Reisende geöffnet.

Die Grand Tour of Switzerland: Schild und Ausblick am San Bernardino-Pass

Von Deutschland aus startet man am Bodenwelle hinüber ins Appenzeller Land. Über Maienfeld, und Davos geht es über diverse Pässe nach St. Moritz. Von hier geht es über Tiefencastel nach Thusis und über den San Bernardino nach Locarno am Lago Maggiore, Lugano bis nach Chiasso (fast am Comer See). Zurück bis Bellinzona zweigt man durch das Tessin ab zum Furkapass und fährt entlang bekannter 4.000 in Richtung Saas Fee und Zermatt. Weiter geht es über Sion, Martigny, Montreux nach Lausanne am Genfer See. Über Neuchâtel geht es vor dem Bieler See nach Fribourd, Guyères, Gstaad nach Interlaken unterhalb von Eiger Mönch und Jungfrau und weiter nach Bern. Von Bern geht es über Entlebuch und Luzern und den Einsiedlers nach Zürich. Über den Rheinfall und Schaffhausen führt die Route letztendlich nach Sankt Gallen und zurück zum Bodensee.

 Info:
ab München ca. 2.000km, benötigte Zeit: ca. 4 Wochen.

Werbung